Familie Rettingers Anguszucht
Mein Name ist Tobias Rettinger,
Im Jahr 2008 war es so weit, meine Familie und ich gründeten einen landwirtschaftlichen Betrieb. Wir spezialisierten uns auf die Mutterkuhhaltung mit Deutsch-Angus-Rindern. Mittlerweile wachsen unsere Tiere nach den EU Bio-Richtlinien auf. Deshalb stehen eine nachhaltige Flächennutzung und artgerechte Tierhaltung an oberster Stelle. Die Angus leben seitdem in Freilandhaltung und haben teilweise Zugang zu einem offenen Laufstall.
Wir sind sehr froh, uns für diese Rinderart entschieden zu haben, da die Arbeit mit den Tieren uns Freude bereitet. Außerdem können wir eine hohe Fleischqualität für unsere zufriedenen Kunden erzeugen.
Unsere Angus-Rinder leben von April bis November auf unseren Weiden. Im Winter haben die Mutterkühe einen großen offenen – teilweise überdachten – Stall. So sind unsere Tiere immer an der frischen Luft, was sich auch positiv auf die Gesundheit auswirkt.
Von unseren Bullen werden die Mutterkühe gedeckt (Natursprung). Durch eine saisonale Abkalbung kommen unsere Kälber von Februar bis März auf die Welt.
Zwei bis drei Monate später geht es dann für die Mutterkühe und deren Nachwuchs auf die Weide. Die Kälber säugen bis zu zehn Monaten an ihrer Mutter.
Die Rinderrasse Deutsch Angus wurde in den 1950er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland mit vielen verschiedenen einheimischen Rinderrassen gezüchtet.
Allgemein wird die Rasse – vor allem in der Mutterkuhhaltung – zur Fleischproduktion, aber auch zur Landschaftspflege gehalten. Die Tiere sind entweder einfarbig schwarz oder rot.
Deutsch-Angus ist weltweit die kopfstärkste Rasse. Sie werden ausschließlich als Fleischrinderrasse gehalten. Ein großer Vorteil sind die Muttereigenschaften: gutmütig, genetisch hornlos und genügsam.
Des Weiteren überzeugt die Rasse mit ihrer besten, weltweit bestätigten, Fleischqualität aufgrund seiner feinen Fleischfasern und der hervorragenden Marmorierung.
Durch das intramuskulär eingelagerte Fett bleibt das Fleisch sehr zart. Die Fütterung mit Weidegras, Bio-Heu und Grassilage führt dazu, dass das Fleisch einen dreimal so hohen Anteil wertvoller Omega-3-Fettsäuren aufweist.